TESTOSTERON
Experimentalfilmessay / Deutschland 2009 / DVCPro50 / 16mm / Super16mm / REDCODE / 11 Minuten
 

*603QM-INTRO
Owi Mahn [Kamera]
Thorsten Greiner

*DIEBURG
Mark Liedtke [Kamera]
Owi Mahn
Quinn Föhring

*CHAOS DE
NÎMES-LE-VIEUX
Owi Mahn [Kamera]
Quinn Föhring
Vivianne Föhring

*TESTOSTERON
Owi Mahn [Buch, Regie,
Produktion, Schnitt]
Rotraut Pape [Unterstützung]
Peter Schmitt [Musikberatung]

November 2009

 

*20QM
Owi Mahn
Vivianne Föhring [Produktionsassistenz ]
Mark Liedtke [Kamera]
Astrid Rieger [Kameraassistent]
Fitz van Thom [Stuntchoreograph]
Sabrina Winter [Aufnahmeleitung]
Tobias Hermann [Ton]
Thorsten Greiner [Location Manager]
Sonja Schwarz [Catering]
Björn Ullrich [Oberbeleuchter]
Claudius Stolzmann
Robert Naumann
Jos Diegel
Boris Doerning
Stefan Ringelschwandtner
Eva Münnich
Andre Kirchner
Yehonatan Richter-Levin
Christoph Stein
Alexander Diroll
Daniel Frerix
Axel Röthemeyer
Rüdiger Znar

  *GRILLEN
Ron Holzschuh [Grillmeister]
Owi Mahn
Judith Shu Ritter [Regieassistenz, Maske]
Mark Liedtke [Kamera]
Luana Carina Knipfer [1. Kamerassistenz]
Cornelia Schendel [2. Kamerassistenz]
Marc Albrecht [Kamerabühne]
Marc Rühl [Data Wrangler]
Sabrina Winter [Oberbeleuchterin]
Ute Rittershofer [Catering, Kinderbetreuung]
Maya Heinrich [Locationscout]
Slim Ben Ghezala [Locationmanager]

HfG Offenbach

Hessische Filmförderung

 

Die Odyssee – Dreizehnter Gesang
Odysseus hat den Phaiaken seine letzte Geschichte erzählt und Alkinoos, der König möchte ihm jetzt endlich helfen und nach Hause fahren. Noch zusätzliche Geschenke werden auf das Schiff gepackt und dann geht es los. Die Ruderer sind so gut und so schnell, dass sich das Schiffsbug aus dem Wasser hebt und sie schneller fahren als Vögel fliegen können. Odysseus schläft ein und die Phaiaken wollen ihn nicht wecken als sie in seiner Heimat Ithaka ankommen. Also legen sie ihn mit seinen Geschenken zusammen geschützt unter einen Baum und fahren wieder ab. Poseidon veranlasst als letzte Strafaktion, dass das Schiff vor der Küste der Phaiaken mitsamt der Mannschaft zu Stein erstarrt und als Mahnmal stehen bleibt, nie wieder irgendwelche dahergelaufenen Abenteurer herumzufahren. Odysseus wacht auf und erkennt seine Heimat nicht. Er fühlt sich hereingelegt und ist verbittert. Ersteinmal zählt er seine Geschenke, ob auch noch alle da sind. Zum Glück erscheint Athene und zeigt ihm, dass er auf der richtigen Insel ist. Dann hilft sie ihm die Sachen in eine Höhle zu tragen und hat dann auch schon einen ausgefuchsten Plan wie es weitergehen soll. Sie verwandelt Odysseus in einen schäbigen alten Bettler. Er soll erst einmal zum Sauhirten Eumaios gehen, sie würde nach Sparta gehen um Telemachos Bescheid zu sagen.

 

Die Odyssee – Vierzehnter Gesang
Odysseus geht, von Athene als Bettler verwandelt, zum Sauhirten Eumaios. Odysseus gibt sich nicht zu erkennen und erfindet ein paar Geschichten. Der Sauhirt ist aber ein überaus netter und gastfreundlicher Mensch und schlachtet extra den schönsten Eber um ihn für Odysseus zu grillen. Auch stellt er ihm ein nettes weiches Bett hin.

 

Die Odyssee – Fünfzehnter Gesang
Telemachos macht sich von Sparta aus auf. Athene hatte ihn gewarnt, dass die Freier am Hafen von Ithaka auf ihn lauern würden. Also lässt er sich von seiner Mannschaft ein paar Felsen vorher absetzen und läuft auch ersteinmal das Stück bis zum Sauhirten. Der Sauhirt und Odysseus sind immer noch dabei sich allerlei Geschichten auszutauschen. Der Sauhirt schwärmt dabei viel von seinem netten Chef Odysseus. Odysseus hat sich dem Sauhirten immer noch nicht zu erkennen gegeben.

 

Die Odyssee – Sechzehnter Gesang
Telemachos kommt jetzt auch beim Schweinehirten an. Die Hunde freuen sich und auch Schweini begrüßt Telemachos freudig, wie einen eigenen Sohn. Sie reden kurz über die Probleme zu Hause, dann soll Schweini losgehen und Penelope und dem Vater sagen, dass er angekommen ist. Odysseus geht kurz raus, lässt sich von Athene wieder jung und gutaussehend machen, und kommt dann wieder herein. Telemachos erkennt seinen Vater und lange halten sie sich in den Armen und weinen. Gemeinsam planen sie, wie die immerhin gut 120 Freier zu überwältigen seien. Odysseus behält ersteinmal seine Bettlertarnung bei. Telemachos geht zu den Freiern. Die sind verärgert, dass ihr Plan Telemachos heimlich vor der Küste abzufangen und zu töten nicht funktioniert hat, im Haus von Odysseus und vor den Augen von Penelope wäre das dann doch zu arg.

 

Die Odyssee – Siebzehnter Gesang
Odysseus macht sich zusammen mit dem Schweinwirt auf um in die Stadt zu gehen. Auf dem Weg begegnen sie dem Ziegenhirten Melanthios der Odysseus beschimpft und einen Tritt verpasst. Später mach sich Odysseus alleine auf den Weg zu seinem Haus. Einzig sein alter Hund erkennt ihn und stirbt kurz darauf. In seinem eigenen Haus bettelt er nach Nahrungsmitteln. Es gibt einen Streit und Antinoos wirft ihm einen Hocker in den Rücken.

 

Die Odyssee – Achtzehnter Gesang
Der stadtbekannte Bettler Iros kommt an Odysseus Haus vorbei und zettelt einen Streit mit Odysseus an. Odysseus schlägt einen Faustkampf vor und haut Iros eine rein, sodass dieser wieder abziehen muss. Penelope zeigt sich den Freier und fordert von jedem ein Geschenk. Die schicken ihre jeweiligen Angestellten los um etwas Wertvolles bringen zu lassen. Odysseus streitet sich mit Eurymachos, der wirft eine Fußbank nach ihm.

 

Die Odyssee – Neunzehnter Gesang
Spät am Abend gehen dann alle Freier nach Hause. Penelope spricht mit Odysseus, der noch geblieben war. Sie hofft ein paar Informationen zu bekommen. Odysseus, immer noch in der Gestalt des Bettlers, versichert ihr Odysseus werde bald kommen. Später entdeckt die Pflegerin Eurykleia beim Füßewaschen Odysseus an einer Narbe, sie verspricht aber nichts zu verraten. Penelope hat das ewige Warten und Sich-nicht-entscheiden satt, morgen beschließt sie einen Bogenschiess-Wettkampf zu veranstalten. Den Besten heiratet sie dann. Odysseus findet das eine gute Idee.

 

Die Odyssee – Zwanzigster Gesang
Alle gehen schlafen. Odysseus schläft nicht besonders gut, wälzt sich hin und her und überlegt, wie er die Freier umbringen kann. Athene erscheint ihm und beruhigt ihn etwas. Am nächsten Morgen trifft Odysseus den Rinderhirt. Auch mit diesem unterhält er sich freundlich. Mittlerweile hat sich ziemlich klar herausgestellt wer auf wessen Seite ist. Die Freier benehmen sich heute wieder besonders daneben und Ktesippos wirft sogar einen Kuhfuß nach Odysseus. Der Seher Theoklymenos prohezeit alle Freiern den Tod und verlässt das Haus. Die Freier lachen.

 

Die Odyssee – Einundzwanzigster Gesang
Penelope geht auf den Dachboden und holt den alten Bogen, den Odysseus früher immer zum Jagen benutzt hatte. In der großen Halle lässt sie die Wettkampfarena aufbauen. Auf zwölf Holzpfählen hintereinander ist jeweils ein Axt ohne Stiel angebracht, sodass die Axtstiehlhalterungslöcher eine Linie ergeben. Hier soll mit einem Pfeil durchgeschossen werden. Aber keiner der Freier schafft es den Bogen zu spannen. Odysseus hat sich unterdessen dem Scheinehirten und dem Rinderhirten zu erkennen gebeben und mit ihnen eine Kampfstrategie ausgemacht. Der eingeweihten Haushälterin hat er angewiesen, alle Türen von aussen fest zu verschliessen, damit keiner von den Freiern entkommen kann. Nachdem alle Freier nacheinander am Bogenspannen versagt haben, bittet Odysseus um den Bogen. Die Freier wollen das nicht zulassen, aber Penelope findet, der Bettler dürfe auch mal probieren, selbst wenn er es schaffen würde, wird sie ihn nicht heiraten. Odysseus zieht locker die Bogensaite auf und schiesst durch die Metallringe.

 

Die Odysse – Zweiundzwanzigster Gesang
Odysseus entblößt sich von den Lumpen und verkündet, dass der Wettkampf jetzt beendet sei. Er ist Odysseus und jetzt wird er alle umbringen. Die Freier haben gar nicht genau zugehört und essen und trinken noch, da wird Antinoos vom ersten Pfeil getroffen mitten durch den Hals. Jetzt geht das große Gemetzel los. Odysseus mit Telemachos, dem Schweinwirt und dem Rinderwirt schiessen Pfeile und werfen Speere in die Menge. Athene als Mentor ist auch noch dabei. Alle Waffen waren ja vorher aus der Halle entfernt worden, so können sich die Freier erst nicht wehren. Der verräterische Ziegenhirt hat jedoch eine Hintertür und einen Gang zur Waffenkammer entdeckt und versorgt die Freier jetzt doch mit Waffen. Alles wird ziemlich brutal, dort wird ein Kopf abgetrennt, hier eine Leber durchstossen, da spritzt Gehirn gegen die Wand. Athene lenkt alle Waffen so, dass am Ende alle Freier tot sind und Odysseus und seine Freunde nur ein paar Schrammen haben. Das Personal, dass sich mit den Freiern eingelassen hatte wird auch gerufen und ebenfalls getötet. Als einziger wird der Sänger verschont. Odysseus reinigt das Haus mit Feuer und Schwefel.

 

Die Odyssee – Dreiundzwanzigster Gesang
Nachdem sie alles einigermaßen aufgeräumt und sich gewaschen hatten wurde Penelope aus den oberen Zimmern gerufen. Erst erkannte sie Odysseus nicht und stellte ihm ein paar Fangfragen zur Probe. Odysseus erinnerte sich richtig, dass er damals das große Holzbett gleich mit in das Haus um einen Olivenbaum herum eingebaut hatte. Sie freuten sich, legten sich zusammen hin, liebten sich und erzählten sich alles.

 

Die Odyssee – Vierundzwanzigster Gesang
Hermes erscheint und holt die vielen Toten ab um sie in den Hades zu bringen. Dort wundern sich Agamemnon und Achilles als die gut 120 Leute eingeliefert werden. Immerhin waren sie die Besten, Stärksten und Schönsten von ganz Griechenland gewesen und der Kampf um Troja war ja vorbei. Auch die Angehörigen in der Oberwelt erfuhren von dem Gemetzel und schwörten auf Rache und zogen bewaffnet zu Odysseus los. Der traf sich gerade mit seinem Vater. Nachdem er alle Obstbäume aufgezählt hatte, die sie damals als er noch ein Kind war gemeinsam gepflanzt hatten erkannte der Vater dann auch Odysseus. Athene macht den alten Vater auch wieder ein bischen jünger und stärker. So schleudert der den ersten Speer in die wütende Bevölkerung. Wieder wird gekämpft. Doch Zeus lässt es donnern und Athene erscheint als Mentor und fordert alle auf den Kampf zu beenden.